Die Behandlung 

Die osteopathische Behandlung ist eine Art manuelle Therapie, das heißt für Untersuchung und Therapie nutzt der Osteopath/ die Osteopathin die Hände als einziges Werkzeug. Diese spüren dabei Blockaden, Bewegungseinschränkungen oder Gewebespannungen auf und lösen diese dann auf verschiedene Arten. 

 

Ablauf einer Behandlung:

  • Ausführliche Anamnese: Die Geschichte des Körpers, z.B. auch lang vorhergegangene OPs, Unfälle, Narben usw. können für das aktuelle Beschwerdebild relevant sein

  • Befundung von Bewegungsapparat, Schädel und Kreuzbein und der verschiedenen Organsysteme: dabei greife ich auf verschiedene Tests zurück, die es mir erleichteren, die wichtigsten Stellen herauszufiltern

  • Therapie: Lösen der Spannungen und Bewegungseinschränkungen 

 

Zwischen den Behandlungen wird dem Körper Zeit gegeben zu reagieren. Da auch die Autoregulation angekurbelt wird, kann beobachtete werden, was für Veränderungen auftreten. Deshalb empfehle ich einen Abstand von 2-4 Wochen zwischen den Terminen.

 

Mögliche Beschwerden, auf die die Osteopathie großen Einfluss nehmen kann:

 

  • Wirbelblockaden und damit einhergehende Rückenschmerzen, 

    ggf. mit Ausstrahlungen in Arme und Beine (z.B. Ischialgien)

  • Rückenschmerz verursacht durch fasziale Züge der Organe (z.B. Zug der Dünndarmwurzel an der Lendenwirbelsäule)

  • Verdauungsbeschwerden durch verminderte Mobilität eines Darmabschnittes und damit einhergehender eingeschränkter Peristaltik (Eigenbewegung des Darms)

  • Ungenügende Nervenversorgung der Verdauungsorgane durch Bewegungslimitierung in der Brustwirbelsäule, aus der diese Nerven entspringen 

  • Stauungssymptomatik zum Beispiel der Beine durch Stauungen/Engstellen im Beckenbereich, oder auch durch verminderte Beweglichkeit der Nieren, die für die Ausscheidung von Flüssigkeit zuständig sind.

 

Dies sind nur wenige Beispiele, die die Herangehensweise der Osteopathie greifbarer machen sollen

 

 

Weitere Beschwerdebilder

HWS-Schmerz/Verspannungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Schulterschmerz, Hüfte-und Leistenschmerz, Knie- und Fußschmerzen

Organisch: eingeschränkte Atmung, Sodbrennen, Obstipation, Blähungen, wiederkehrende Blasenentzündungen, Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden